Kann polizei sms lesen

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Öffnest du auf deinem Smartphone Google Maps, um herauszufinden, wo du bist, oder fragt dich dein Handy, ob eine Homepage Zugriff auf deinen Standort erhalten darf, kann das Gerät deine Position üblicherweise per GPS, Glonass oder Galileo feststellen. Auf diese präzisen Satellitendaten haben Ermittler in der Regel keinen Zugriff. Die Behörden können jedoch vom Provider erfahren, in welcher Funkzelle sich dein Smartphone befindet.


  • Handys in der Hand sind kaum zu sehen?
  • Staatliche Datensammlungen?
  • Staatliche Überwachung: Abhören, Orten, Ausspionieren und Bespitzeln?
  • in android handy hacken.

Dazu muss es jedoch erst aus dem Standby-Modus reaktiviert wird. In diesem Modus kann dein Provider nämlich nur grob feststellen, wo du dich befindest. Dadurch wird das Smartphone gezwungen, sich in einer spezifischen Funkzelle zu melden, woraufhin auf deine ungefährer Standort für die Behörden sichtbar wird.

Wird mein Handy überwacht - Werde ich abgehört? Handy-Spionage?

Nein, eine stille SMS wird weder in der Benachrichtigungsleiste noch sonst wo auf deinem Smartphone angezeigt. Nein, dein Smartphone muss eingeschaltet und mit einem Mobilfunknetz verbunden sein.

Viele schreiben und lesen Kurznachrichten, sie verfolgen News oder filmen und fotografieren — ja sie gamen gar. Jetzt greifen verschiedene Kantone hart durch. Im Aargau sind die Ordnungsbussen innerhalb eines Jahrs um 20 Prozent gestiegen — von auf im Jahr Auch im Thurgau sowie in den Kantonen Tessin und Waadt erwischte die Polizei vergangenes Jahr erneut viele Autofahrer, die ohne Freisprechanlage telefonierten.

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Viel mehr als in Baselland und Schaffhausen Das reine Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung wird von der Polizei verhältnismässig leicht bestraft. Das Herumfingern am Handy kann aber weit schwerwiegendere Folgen haben: Wer während der Fahrt SMS tippt oder das Gerät für andere Anwendungen braucht, wird nämlich sofort bei den Strafverfolgungsbehörden verzeigt.

Spezielle Statistiken dazu existieren aber keine. Auf Anfrage geben jedoch mehrere Kantonspolizeien an, die Zahl der Anzeigen sei hoch, und sowohl die Präventionsarbeit wie auch die Sanktionstätigkeit hätten stark zugenommen. So hat Basel-Stadt damit begonnen, Radarbilder danach zu durchforsten, ob Verkehrssünder auch das Handy am Ohr hielten. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu verfolgt Ideen, die das Bedienen von Navigationssystemen und Freisprechanlagen während der Fahrt verunmöglichen sollen.

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Beim Bundeskriminalamt wurde das Überwachungsinstrument in diesem Zeitraum fast Die Zahlen beim Zoll und dem Bundesnachrichtendienst wurden von der Regierung als geheim eingestuft und nicht veröffentlicht. Dazu gehört auch die Ortung der Handys. Im konkreten Fall ging es um einen Angeklagten, der wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung PKK zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk kritisierte beispielsweise die massenhafte Anwendung.

Oftmals fehle die notwendige Dokumentation der Überwachung. Die erhobenen Daten müssen nach Abschluss der Ermittlungen "unverzüglich" gelöscht werden. Nein, sie können unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen auch feststellen lassen, welche Mobilfunkgeräte zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer Funkzelle eingebucht waren.

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